Warum Yoga?

(aus dem Buch von Dr. Martin Soder und Dr. Imogen Dalmann)

 

Yoga ist ein Weg

Wenn wir spüren, etwas mit uns ist nicht mehr so wie es sein sollte und wir in diesem Empfinden die Aufforderung hören «ich sollte etwas tun» und damit meinen, «ich sollte etwas mit MIR tun» und wir daraufhin beginnen etwas zu ändern, dann können wir dieses HANDELN als YOGA beschreiben.

 

So wie es jetzt ist soll es nicht bleiben

Es könnte da mehr Klarheit, mehr Bewusstsein von mir und meinem Körper geben. Es könnte etwas weniger sein, das mein Körper und mein Denken einschränkt. Weniger, das mich in alten Strukturen festhält.
Yoga handelt vom Weg der Selbstfindung und sagt: auf diesem Weg ist Veränderung möglich. Es bedarf dafür ein aktives Bemühen einer bestimmten Praxis. Diese Praxis soll uns die Türen öffnen zu den Räumen die wir brauchen um uns zu entwickeln.

 

Yoga ist eine Praxis

Allgemein werden die Techniken des Yoga, im besonderen des Hatha Yoga in drei Bereiche unterteilt: 1. Körperübungen ASANAS 2. Atemübungen PRANAYAMA 3. Übungen die unseren Geist ansprechen MEDITATION

Die Techniken sind alle eng miteinander verbunden. Jeder Körperübung geben wir erst mit unserem Atem ihr Leben. Jede Körperübung verlangt Aufmerksamkeit und wir versuchen, im Üben Körper, Atem und Geist einander näher zu bringen.

 

 

Wie Yoga?

Yiniyasa

Bezeichnet die Lehre von einer überlegten, aufgebauten Übungspraxis. In der Regel enthält jede Yogapraxis eine Reihe von Übungen, von Asanas, nie eine Asana allein. Jede dieser Asanas hat bestimmte Wirkungen (ob wir uns dessen Bewusst sind oder nicht) die subtil auf das innere des Körpers und den Fluss seiner Energie gerichtet sind. Diese Wirkungen sind nicht beschränkt auf den Moment in dem wir das Asana praktizieren, sondern wirken weiter auf die Praxis der folgenden Übungen.
So mag ein Bedürfnis an eine Yogapraxis sein, sich leichter oder gelenkiger zu fühlen, mehr Ruhe zu finden, von Schmerzen befreit zu werden, eine Meditation vorzubereiten…
Wir wollen mit unserer Asana-Praxis nicht GEGEN den Körper und unser Bedürfnis arbeiten, sondern MIT ihm.